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Nouveaux livres
La revue « Krisis »
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Seit über dreißig Jahren widmet sich Alain de Benoist der Analyse und der Reflexion im Bereich der Ideen. Alain de Benoist ist Schriftsteller, Journalist, Essayist, Redner und Philosoph. Er veröffentlichte bislang über 50 Bücher und mehr als 3000 Artikel sowie Aufsätze, die zum Teil in rund fünfzehn Sprachen übersetzt wurden. Politische Philosophie und Geschichte der Ideen sind seine bevorzugten Betätigungsfelder, er verfaßte aber zahlreiche Arbeiten unter anderem über Archäologie, Volkstraditionen, Religionsgeschichte und Naturwissenschaften. Ideologische Moden sind Alain de Benoist gleichgültig, er lehnt jegliche Form von Intoleranz und Extremismus ab. Er pflegt auch keinerlei restaurierende Nostalgie: seine Kritik der Moderne geschieht nicht im Namen einer idealisierten Vergangenheit, sondern ist in erster Linie auf die postmodernen Problematiken bedacht. Sein Denken weist vier Grundlinien auf: 1) gleichzeitige Kritik am Universalismus und am Nationalismus (bzw. Ethnozentrismus) als Kategorien, die beide von der Metaphysik der Subjektivität herrühren; 2) systematische Infragestellung und Demontage der kommerziellen/merkantilen Begründung, der Axiomatik des Eigeninteresses sowie der zahlreichen beherrschenden Einflüsse der Kapitalform, deren weltweite Verbreitung seiner Ansicht nach die zur Zeit größte Gefahr für die Welt darstellt; 3) Kampf zugunsten der lokalen Autonomien, der mit der Verteidigung der Verschiedenheit und der kollektiven Identitäten verknüpft ist; 4) eindeutige Stellungnahme zugunsten eines vollständigen Föderalismus, der sowohl auf dem Subsidiaritätsprinzip als auch auf einer Verallgemeinerung der Praktiken der mitwirkenden Demokratie von unten auf gründet. Während sein Werk in immer mehr Ländern bekannt und anerkannt ist, bleibt Alain de Benoist in Frankreich weitgehend geächtet: Hier beschränkt man sich allzuoft darauf, seinen Namen mit der einer "Nouvelle Droite" (Neuen Rechten) zu verbinden, in der er sich eigentlich nie richtig wieder erkannt hat. Diese Homepage möchte sein Denken näherbringen und dessen Verbreitung fördern. |
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